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DSL-Tarife - VoIP im Internet heißt Telefonieren übers Internet:Die Kosten für einen Internet-Zugang haben sich für deutschen Internet-Nutzer in den vergangenen Jahren radikal gewandelt. Vor allem die Kosten für DSL-Zugangs-Verbindungen einschließlich der dazu gehörigen Pauschaltarife haben sich drastisch reduziert. Verlangte die Deutsche Telekom bei Einführung einer DSL-Verbindung im Jahre 1999 noch die Kombination aus Telefon-Anschluss, Internet-Anschluss und DSL-Zugangstarif, gibt es heute DSL-Komplett-Pakete, mit denen sämtliche Kosten pauschal abgegolten sind. Konkret: Im Jahre 1999 erhielte der Kunde eine DSL-Verbindung mit einer Geschwindigkeit von bis zu 768 KBit/s im Download und bis zu 128 KBit/s im Upload. Für diesen Zugang hatte der Kunde eine pauschale und einmalige Freischaltgebühr in Höhe von 99,95 DM zu bezahlen, dann noch einen Zugangstarif in Höhe von zwischen 30 und 40 DM, der zeitbasiert oder volumenbasiert abgerechnet wurde. Dazu benötigte der Kunde unbedingt noch einen Telefonanschluss, der im analogen Bereich mit einer monatlichen Grundgebühr von um die 20 DM zu Buche schlug und im ISDN-Bereich sogar noch um einige DM teurer war. Bei dieser Variante hatte der Kunde dann noch keine einzige Minute telefoniert. Heute werden die DSL-Zugangspakete als so genannte Komplett-Pakete angeboten. Konkret heißt das, der Kunde hat einen DSL- und Telefon-Anschluss, einschließlich der Flatrates fürs Surfen im Internet und Telefonate ins deutsche Festnetz. Der eigentliche Telefonanschluss ist nicht mehr erforderlich; die Download-Verbindungen liegen bei gut und gerne mindesten 6000 KBit/s bzw. im Upload bei mindestens 256 KBit/s. Hierfür bezahlt der Kunde dann ein pauschales Monatsentgelt in Höhe von etwa 20,00 Euro im Monat. Ähnliche Angebote bieten übrigens auch die Kabel-Provider. Allerdings liegen die monatlichen Grundgebühren geringfügig höher, dafür hat der Kunde allerdings auch eine wesentlich höhere Zugangsgeschwindigkeit. Kostenmäßig wenig verändert haben sich eigentlich die Internet-Zugangs-Varianten über ISDN und SDSL. Kunden die in einer Region ohne Breitband-Anschluss wohnen und auch sonst keine Alternative haben, müssen zwangsläufig auf ISDN zurück greifen. ISDN bietet dem Kunden immer noch (nur) 64 KBit/s im Download, es und immer noch verlangen die Telefon-Anbieter eine kräftige monatliche Grundgebühr, die derzeit (Stand 2010) bei etwa 24,00 Euro monatlich liegt. Dazu kommen die Gebühren für die Telefonate und die Gebühren für den Internet-Zugang. Möchte der ISDN-Kunde eine Internet-Flatrate buchen, so zahlt er etwa 34,00 Euro monatlich. Möchte der Kunde beide ISDN-Kanäle zum Surfen ins Internet nutzen, so wird die gleiche Summe (also 34,00 Euro) noch einmal fällig. Ähnlich sieht es bei den SDSL-Verbindungen aus, die vorwiegend von Firmen genutzt werden; man sagt zu diesen Leitungen auch Standleitungen, weil sie eine permanente Verbindung zum Internet gewährleisten und auch eine eigene IP-Adresse haben. Für derartige Leitungen werden monatliche Gebühren von gut und gerne 1000 Euro fällig, bei höheren Geschwindigkeiten als in den Standard-Angeboten sogar noch wesentlich mehr. Diese (hohen) Kosten wären eigentlich regulär gar nicht mehr notwenidig, zumal dem Kunden teilweise nur Geschwindigkeiten von 384 KBit/s im Down- und Upload geboten werden. Da es sich aber um Business-Kunden handelt und diese Langzeitverträge abgeschlossen haben, liegen diesen Verträgen oft noch sehr alte Konditionen zugrunde. Vielfach sind die Zugangs-Provider auch nicht willig dem Kunden bessere Zugangs- und Preiskonditionen einzugestehen, selbst bei Androhung einer Kündigung nicht. Die Anbieter, allen voran T-Systems von der Telekom wissen, dass die Business-Kunden sich scheuen zu einem anderen Anbieter zu wechseln, weil sie Serverausfälle bei einem Wechsel befürchten, die sie sich nicht erlauben können. Im Breich "Allgemeine
Informationen" behandele ich noch ein anderes Thema, nämlich
die Frage, welchen Einfluss Digitalkameras
auf das Internet genommen haben. In diesem Zusammenhang wird dann auch
das Thema "Mobile Internet-Zugänge" und die daraus wachsenden
Kosten behandelt. |
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